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Herzliche Einladung


Literaturkreis am Mittwoch, den Mittwoch 11.03.2009, 19.30 Uhr

Gesprächskreis über Kathrin Aspers Buch „Verlassenheit und Selbstentfremdung"


Wir wollen uns diesmal über das bekannte Buch von Kathrin Asper unterhalten.

Verlassenheit und Selbstentfremdung
Neue Zeugnisse zum therapeutischen Verständnis

von Kathrin Asper

Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 10. Auflage Februar 2007, 13,00 €,
ISBN 978-3-423-35018-1

Copyright 1987

 

Früh erfahrene Verlassenheit führt oft zu Selbstentfremdung. Nur im wiederentdeckten Dialog mit dem inneren Kind kann diese Wunde geheilt werden. Kathrin Asper wendet sich an die an ihrem Selbstwert zweifelnden Menschen, denen es eine Wohltat sein kann, von dieser erfahrenen Psychotherapeutin »erlauscht« und verstanden zu werden.

Verlassenheit und Selbstentfremdung sind Gefühle, die heute weit verbreitet sind. Psychologisch sind sie verantwortlich für ein gestörtes Selbstwertgefühl, das Leitsymptorn der sogenannten narzißtischen Störung ist. Dieses moderne Phänomen dürfte wohl mit dem Verschwinden tragender, allgemein verbindlicher Werte zusammenhängen, wodurch Verunsicherungen deutlicher zutage treten. Die Psychotherapie misst der Entstehung von Ich-Schwäche in der Kindheit besondere Bedeutung zu und sieht in der Wiederaufnahme des Dialogs mit dem «inneren Kind» den Ansatzpunkt für die Heilung. Erst wenn das bislang stumme Kind im erwachsenen Menschen gehört wird, kann es zu einer Wandlung kommen. Auf Grund ihrer besonderen Einfühlungsgabe und langjährigen Erfahrung als Psychotherapeutin erschließt Kathrin Asper neue Zugänge zu Ursache und Verständnis dieser seelischen Verletzung. Von entscheidender Bedeutung bei diesen Therapien ist für sie die mütterlich-fürsorgliche Haltung, die der väterlichzielgerichteten vorzuziehen ist. Mit zahlreichen Fallbeispielen, Träumen und Märchen macht die Autorin ihre Thesen anschaulich und verständlich, so dass ihr Werk nicht nur ein Handbuch für Therapeuten, Ärzte, Seelsorger und Pädagogen ist, sondern «es richtet sich auch an unzählige an ihrem Selbstwert zweifelnde Menschen, denen es bei der Lektüre eine Wohltat bedeuten kann, von einer so wissenden Autorin <erlauscht> und verstanden zu werden». (Zürichsee Zeitung)
 

Autorenporträt:

Kathrin Asper, geboren am 12. März 1941 in Zürich, studierte Sprachen, Literatur und Pädagogik und promovierte mit einem literarischen Thema. Nach ihrer Heirat ließ sie sich am C. G. Jung-Institut in Zürich zur Psychotherapeutin ausbilden und arbeitet dort, neben ihrer eigenen Praxis, als Lehranalytikerin und Dozentin. Außer zahlreichen Aufsätzen in Zeitschriften und Sammelbänden veröffentlichte sie <Von der Kindheit zum Kind in uns> (1988), <Schritte im Labyrinth> (1992) und <Fenster im Alltag>(1994).

Wir wollen uns zur Besprechung dieses Buches treffen am

Mittwoch, den 11. März 20089 um 19:30 Uhr

Seniorenzentrum der Stadtmission Nürnberg am Tiergärtnertor
Burgschmietstraße 4, 1. Stock
90419 Nürnberg

(Eingang direkt gegenüber Haltestelle "Tiergärtnertor" über Rollstuhlrampe am Parkplatz)

Beitrag zur Raummiete für Nichtmitglieder EURO 3,-

Nach einer kurzen Einführung und Inhaltsbeschreibung wollen wir über unsere Erfahrungen und Empfindungen beim Lesen dieses Buches reden und uns auf diese Weise tiefenpsychologischen Hintergründen nähern.

Weitere Informationen unter

 

 

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Stand: 18.06.10