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Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse e.V.
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| "Grundformen der Angst" von Fritz RiemannLiteraturkreis WS06/07 - 21.02.2007Eine Kurzbiographie von Ruth Riemann.Er wurde am 15. September 1902 in Chemnitz als mittlerer von drei Söhnen in eine großbürgerlich lebende Familie geboren. Vater und Großvater hatten dort eine Lampenfabrik gegründet. Sie fabrizierten Auto-, Motorrad- und Fahrradlampen. Autolampen vor allem für die benachbarten Wanderer-Werke. (Im Deutschen Museum in München steht noch ein Wanderer-Auto mit Riemann-Lampen aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg.) ... Im Juni 1979 wurde durch schmerzhafte Knochenmetastasen eine Krebserkrankung diagnostiziert, ungeklärt, von welchem Organ ausgehend. Es war ihm nicht wichtig, das durch Untersuchungen feststellen zu lassen. Er stellte sich aufs Sterben ein. Befreundete Arzte und die Familie ermöglichten ihm, zu Hause zu sterben. Er lag 10 Wochen bis zu seinem Tod, mit großen Schmerzen. Trotzdem war es möglich, daß Freunde kamen, um Abschied zu nehmen. Es gab Stunden des Weinens und des Lachens. In schmerzfreien Intervallen bastelte er an Schüttelreimen. Der letzte, den er selbst aufschrieb, lautete »Sie verbarg mit leisem Weinen ihr Gesicht in weißem Leinen«. Seine Frau und zwei seiner Kinder waren bei ihm, als er am 24. August 1979 mittags starb. Die vollständige Kurzbiographie von Ruth Riemann kann von den Teilnehmern des Literaturkreises über Bernhard Falkner eingesehen werden. |
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