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Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse e.V.  

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6. Mitgliederversammlung am 30.10.2002

Protokoll


Anwesend waren die 15 Mitglieder ... Birgit Ahmed, Barbara Barthel, Priska Bartke, Dr. Bernd Deininger, Bernhard Falkner, Wolfgang Faust, Frank Flettner, Thomas Greßmann, Jochen Hiltmann, Elise Löder, Dieter Meier, Helga Meiner, Dr. Elke Metzner, Klaus-Peter Streitel, Dr. Werner Troll.

Das Mitglied des Vorstands Frau Christiane Reuter war entschuldigt.

Punkt 1 -   Begrüßung

Frau Bartke begrüßt die anwesenden Mitglieder und bringt ihre Freude zum Ausdruck, dass wieder mehr Mitglieder als im letzten Jahr den Weg zur Mitgliederversammlung gefunden haben.

Punkt 2 -   Jahresrechenschaftsbericht durch Frau Bartke

In der Rückschau auf das 5. Vereinsjahr wurde von Frau Bartke noch einmal kurz an die Vorträge des vergangenen Sommer- und Wintersemester erinnert und den Dozenten Dr. Hünig, Dr. Lisa Koch, Dr. Bürner, Herrn Pfarrer Zuber, Herrn Georg Meier, Pater Dr. Frick und Herrn Clemens Dietrich ganz herzlich für die informativen Vorträge gedankt.

Zur ganztägigen Sonderveranstaltung „Spiritualität im Alltag“ mit Pater Anselm Grün am 2. Februar 2002 im Ev.-Luth. Predigerseminar in Nürnberg haben sich viele Teilnehmer sehr positiv geäußert. Besonders die angenehme Umgebung fand großen Anklang.

Auch die Sonderveranstaltung für Mitglieder im Rahmen unserer Reihe „Grundlagen­arbeit zur Psychoanalyse“, diesmal gehalten von Herrn Dieter Meier mit dem Thema „Freud, Die Traumdeutung“, fand lebhaftes Interesse. Diese Reihe hat die Vertiefung psychoanalytischer Grundbegriffe zum Ziel und wird gut angenommen.

Frau Bartke berichtet, dass bei der vor wenigen Wochen erstmals durchgeführten Mitgliederbefragung 17 Mitglieder die Fragebögen ausgefüllt und zurückgeschickt haben. Inzwischen haben uns weitere 2 Mitglieder ihre Meinung wissen lassen. Über das Ergebnis wird unter Punkt 7 – Verschiedenes noch im Einzelnen informiert werden.

Punkt 3 -   Bericht des Kassenwartes Herr Faust

Für den kostengünstigen Einzug der Mitgliederbeiträge per Software wurde wegen der Umstellung von DM auf Euro ein neues Programm erforderlich, das zu erheblichen Problemen führte.  

Der Bericht unseres Kassenwartes Herrn Faust mit den Zahlen des vergangenen Jahres ist als Anlage beigelegt.

Zur Zeit hat der Verein 49 Mitglieder, darunter 2 neu hinzugekommene und 2 beitrags­frei gestellte Mitglieder (Wissenschaftlicher Beirat).

Punkt 4 -   Veranstaltungsstatistik Herr Faust

Die Veranstaltungsstatistik ist ebenfalls in der beigefügten Anlage zu finden.

Punkt 5 -   Neuwahl des 1. Vorsitzenden und ggf. weiterer Vorstands­mitglieder für freie Vorstandspositionen, die sich aus der Wahl des 1. Vorsitzenden ergeben.

Frau Bartke berichtet, dass unser erster Vorsitzender Herr Thomas Trenn seit einiger Zeit beruflich sehr unter Druck steht. Wie Herr Trenn berichtet, wird sich das in den nächsten Monaten weiter steigern. Zum Zeitpunkt seiner Wahl im Herbst 2001 hat er die berufliche Belastung in diesem Ausmaß nicht voraussehen können. Deshalb bittet Herr Trenn, sich von seinem Amt als erstem Vorsitzenden zurückziehen zu dürfen. Gemäß Vorstandsbeschluss vom 6.6.2002 wurde seiner Bitte stattgegeben und Frau Bartke kommissarisch die Leitung des Vereins übertragen.

In der heutigen Mitgliederversammlung sollen nun die Mitglieder über den ersten Vorsitzenden neu entscheiden und gegebenenfalls soll auch der freiwerdende Platz von Herrn Trenn neu besetzt werden. Im kommenden Jahr wird dann wieder gemäß Satzung der gesamte Vorstand gewählt.

Herr Dr. Deininger regt in diesem Zusammenhang an, über eine Verkleinerung des Vorstandes nachzudenken. Diesbezüglich erläutert Herr Faust, dass ein Beschluss, den Vorstand von 7 auf 5 Mitglieder zu verkleinern, eine Satzungsänderung darstellt, die beim Registergericht eingereicht werden muss. Wohingegen es laut Auskunft des Registergerichtes ohne weiteres in Ordnung ist, den Vorstand nicht vollständig zu besetzen. Die Mitglieder beschließen, die Satzung zu belassen wie sie ist und den Vorstand weiterhin mit 7 Mitgliedern zu besetzen, sofern sich genügend Interessenten für eine Mitarbeit im Vorstand gewinnen lassen.

Herr Dieter Meier erklärt sich bereit, als Wahlleiter zu fungieren. Er schlägt vor, durch Handzeichen abzustimmen, was angenommen wird.

Wahl des 1. Vorstandes:

  • vorgeschlagen wird Frau Bartke, die damit einverstanden ist
  • keine weitere Kandidatin bzw. kein weiterer Kandidat werden benannt
  • einstimmig mit einer Enthaltung, d.h. 14 Ja-Stimmen
  • Frau Bartke nimmt die Wahl an

Wahl eines Beisitzers an Stelle von Herrn Trenn:

  • vorgeschlagen wird Frau Helga Meiner, die damit einverstanden ist
  • keine weitere Kandidatin bzw. kein weiterer Kandidat werden benannt
  • 13 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen
  • Frau Meiner nimmt die Wahl an

Herr Faust erinnert daran, dass die 1. und 2. Vorstandsvorsitzenden sich beim Register­gericht melden müssen.

Frau Bartke informiert die Mitglieder darüber, dass Herr Faust in einem Jahr aus dem Vorstand ausscheiden will und damit der Posten des Kassenwarts neu zu besetzen sein wird. Sie bittet in diesem Zusammenhang alle Mitglieder, sich eine Mitarbeit im Vorstand zu überlegen.

Punkt 6 -   Vorschläge, Ideen und Wünsche der Mitglieder zur Gestaltung der Vereinsaktivitäten, insbesondere der Sonderveranstaltungen

Die lebhafte Beteiligung an dieser Diskussion führte zu einer Fülle von Vorschlägen und Anregungen, die nachfolgend aufgelistet werden, unabhängig davon, ob sie umgesetzt werden oder nicht.

Frau Dr. Metzner regt die Erstellung einer Web-Seite an, auf der sich der Verein präsentieren kann. Die Erstellung könnte eventuell über die Löhe-Schule erfolgen. Diesbezügliche Kontakte könnten über den Schulleiter Herrn Glosner aufgenommen werden.
Ein Vereinsmitglied weist daraufhin, dass erfahrungsgemäß die Aktualisierung einer Web-Seite das eigentliche Problem ist.
Frau Dr. Metzner bietet an, Info-Material über den Verein und Programme in ihrer Praxis auszulegen. Sie schlägt vor, dasselbe im Caritas-Pirckheimer-Haus, im Haus Eckstein usw. zu tun.
Für Herrn Dr. Deininger war die Außendarstellung des Vereins in letzter Zeit zu schlecht. Das sollte dringendst verbessert werden. Herr Faust berichtet, dass die Ankündigung der Sonderveranstaltung mit Herrn Schmidbauer an die Presse gegeben wurde mit dem Ergebnis, dass die NZ nichts veröffentlicht hat, die NN zwar veröffentlicht, aber mit falschem Ort, nämlich Egidienplatz an Stelle von Bildungszentrum.
In diesem Zusammenhang schlägt Herr Falkner auch vor, das Layout unserer Programme ansprechender zu gestalten. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war dabei sicher das nun vorliegende Programm für das Winter­semester 2002/2003, bei dem auf der Rückseite unser sog. „Flyer“ aufgedruckt ist, d.h. die Adressen und Daten des Vereins sowie dessen Aktivitäten und Zielsetzung.
Herr Klaus-Peter Streitel bietet an, ein schöner gestaltetes Programm-Layout zu erarbeiten. Er hat entsprechende Erfahrung darin und stellt sie gern dem Verein zur Verfügung. Der Vorstand wird diesbezüglich auf ihn zugehen. Es sollten Microsoft-Tools für die entsprechenden Vorlagen verwendet werden.
Herr Dr. Deininger schlägt vor, die Zusammenarbeit mit hiesigen Bildungs­einrichtungen zu suchen. Er nennt z.B. das CPH, Haus Eckstein und Bildungs­zentrum. Damit wäre der Verein auch in der Presse präsenter.
Nach Ansicht von Herrn Dr. Deininger ist die eigentliche Zielsetzung des Vereins „Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse“, nämlich die Psychoanalyse, in letzter Zeit in den Vorträgen zu stark vernachlässigt worden. Die daraufhin durchgeführte Stichprobe am aktuellen Programm für das Wintersemester ergab, dass von 4 Vorträgen auf jeden Fall 1 bis 2 psychoanalytischer Art sind. Herr Dieter Meier verweist darauf, dass in diesem Zusammenhang auch Sonderveranstaltungen wie die mit Herrn Schmidbauer oder die für Februar geplante psychoanalytische Betrachtung eines Films oder Veranstaltungen wie der Workshop über die Traumdeutung Freuds hinzugezählt werden müssen, so dass wohl ein Verhältnis von 2 zu 3 entsteht. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass der Verein die Psychoanalyse nicht aus den Augen verlieren darf.
Wir haben für Februar die Zusage von Frau Jarass und von Frau Koch, uns einen Film anzusehen und psychoanalytisch zu betrachten. Es stehen 2 Filme zur Auswahl. Der genaue Termin wird noch festgelegt.
Auf einem Fragebogen war der Wunsch geäußert worden, einen Vortrag über Schizophrenie anzubieten.
Herr Streitel würde sich über eine tiefenpsychologische Interpretation einer Oper freuen und hat sehr intensive und gute Erinnerungen an die „Zauberflöte“, interpretiert von Herrn Remmler im adäquaten Rahmen des Dehnberger Hoftheaters. Herr Meier spricht das finanzielle Risiko von Großveranstaltungen an. Frau Dr. Metzner merkt an, dass sich das Risiko durch eine entsprechende Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem Bildungszentrum mildern lässt.
Herr Dr. Deininger macht den Vorschlag, den Psychoanalytiker Herrn Emmerich, der auch Professor an der Filmhochschule Berlin ist, für eine Veranstaltung zu gewinnen. Herr Emmerich ist auch Herrn Meier bekannt.
Frau Bartke regt an, wieder ein Wochenende mit Meditation anzubieten. Dies könnte vielleicht im Forsthaus Münchsteinach stattfinden vermittelt über oder auch veranstaltet durch Herrn Dr. Deininger.
Herr Dr. Deininger berichtet, dass zur Zeit in Würzburg eine Inszenierung des „Fliegenden Holländers“ zur Aufführung kommt. Ein  Besuch dieser Oper, eventuell mit einer Einführung vorher im Bus und einem abschließenden Weinkellerbesuch, trifft auf große Resonanz bei den Anwesenden. Vielleicht könnte Herr Rainer Bartke in die Oper einführen. Der Vorstand wird diesen Vorschlag weiter verfolgen.
Herr Greßmann regt an, ein Mitgliederverzeichnis an alle Mitglieder zu verteilen. Die Frage, ob nur die Telefonnummern veröffentlicht werden sollen oder auch die Adressen der Mitglieder, führte zu einer Diskussion über die Wahrung des Datenschutzes in einem solchen Fall. Die Einhaltung des Datenschutzes soll nun dadurch gewährleistet werden, dass
  1. nur Telefonnummern und keine Adressen veröffentlicht werden und
  2. Mitglieder, die keine Veröffentlichung ihrer Telefonnummer wünschen, dies formlos innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt dieses Protokolls schriftlich dem Verein anzeigen müssen, da ansonsten von ihrem Einver­ständnis ausgegangen wird.

Auch die Aufnahme von Email-Adressen wurde in diesem Zusammenhang kurz angesprochen.

Punkt 7 -   Verschiedenes, Mitgliederbefragung

Abschließend wurde das Ergebnis der durchgeführten Mitgliederbefragung vorgestellt. Es liegen dem Vorstand die ausgefüllten Fragebögen von 17 Mitgliedern vor und inzwischen haben uns noch 2 weitere Mitglieder ihre Meinung wissen lassen. Damit haben wir nun insgesamt einen Rücklauf von 19 Fragebogen, was bei 49 Mitgliedern etwa 38 % entspricht. Das ist ein gutes Ergebnis.

Nun zu den einzelnen Antworten und Anregungen der eingegangenen Fragebogen:

 

 

Frage

Ja
Nein

Vorschläge/Wünsche/Anregungen

1.

Reichen unsere 7 Vorträge als Grundstock aus?

100 %
0 %

Bezüge zu aktuellen Problemen
Musiktherapie, Musiktheorie
Biographie Freuds, C.G. Jungs
Was ist Schizophrenie?
Grundlagen der Psychoanalyse (nur für Mitglieder)

2.

Wünschen Sie mehr Möglichkeiten für Kontakt zu den anderen Mitgliedern des Vereins?

73 %
16 %

Mitgliederverzeichnis für alle Mitglieder

 

Sind Sie an Nachgesprächen, die
im Anschluss an die Vorträge statt­finden, interessiert?

79 %
11 %

 

 

Haben Sie einen Vorschlag für ein geeignetes/anderes Lokal?

 

„Landauer“ im Haus Eckstein

 

Besteht Interesse an einem Stammtisch, der einmal monatlich stattfindet – gedacht als offener Gesprächskreis zu psycho­analytischen Themen und zum Kennenlernen?

74 %
26 %

Fachleute, Nicht-Laien einladen, um den Stammtisch attraktiver zu gestalten.
Siehe dazu auch die Bemerkungen in eigener Sache am Schluss dieses Protokolls

 

Hätten Sie hierzu einen Vorschlag für ein geeigneteres/anderes Lokal?

 

„Museum“, Campestr. 10

 

Soll der Stammtisch auch Gästen offen stehen?

84 %
0 %

 

 

Wir möchten den Literaturkreis wieder aufleben lassen? Würden Sie gerne daran teilnehmen?

68 %
26 %

 

3.

Wir hatten Ihnen im Herbst 1999 die Wochenendveranstaltung „Kontemplation und Gregorianik“ angeboten, die dem persönlichem Wohlergehen und der Entspannung diente. Würden Sie solche oder ähnliche Veranstaltungen interessieren?

74 %
26 %

Psychoanalyse soll Schwerpunkt bleiben

 

Wie sehen Sie einen Ausflug am Wochenende in eine andere Stadt mit kulturellem Schwerpunkt (Besuch einer Ausstellung, Theateraufführung ...)? Grundsätzliches Interesse vorhanden?

79 %
21 %

 

 

Wie stehen Sie zu eintägigen Ausstellungsbesuchen, die mit einer Anreise (z.B. Stuttgart, München usw.) verbunden sind?

95 %
0 %

Ägyptisches Museum in Berlin

 

Welche Aktivitäten vor Ort (Nürnberg und Umgebung) wünschen Sie sich?

 

Kino, Burgtheater, Tassilo

 

            Theater / Oper

58 %

 

 

            Grillfest

11 %

+ 1 Ja-Stimme, wenn Schwerpunkt             auf Fest gelegt wird

 

            Wanderungen

32 %

 

 

Sollten an den Ausflügen auch Familienangehörige und Freunde der Mitglieder teilnehmen können?

79 %
5 %

 

 

Soll sich der Verein thematisch weiter öffnen und wie könnte das möglich sein?

42 %
42 %

 

 

Wären Sie an einer Mitarbeit im Vorstand interessiert bzw. hierzu bereit?

21 %
47 %

1 Zusage für den Notfall

 

Allgemeines, das wir nicht angesprochen haben, das Ihnen aber am Herzen liegt.

Analytische Betrachtungen zu bestimmten Filmen (z.B. A beautiful mind)
Seminare mit psychoanalytischen Themen sollten 2 x jährlich für Mitglieder stattfinden

 

Abschluss der Mitgliederversammlung

Frau Bartke schließt nach ca. 2 Stunden die Mitgliederversammlung und bedankt sich bei den Anwesenden für Ihr Kommen und Ihre aktive Mitarbeit.

Bemerkungen in eigener Sache

Um den angebotenen Stammtisch, der einmal monatlich stattfindet und gedacht ist als offener Gesprächskreis zu psychoanalytischen Themen und zum Kennenlernen, attraktiver zu machen, haben zu den nächsten Terminen die nachfolgend aufgeführten wissenschaftlichen Beiräte ihre Teilnahme zugesagt. Wir sagen ihnen hier schon einmal herzlichen Dank dafür.

27.11.2002, 19:00       Herr Dr. Deininger ab 20:30

22.01.2003, 19:00       Herr Dieter Meier

26.02.2003, 19:00       Frau Dr. Metzner

Zur Zeit findet der Stammtisch immer noch in Mani’s Weinwirtschaft, Friedrichstraße 11, statt.

 

 

 

 

Nürnberg, den 19.11.2002

 

 

Priska Bartke                                                                                      Bernhard Falkner
(1. Vorsitzende)                                                                                  (Beisitzer)

 


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c/o Priska Bartke, Thorner Straße 16, 90491 Nürnberg
Tel: (0911) 56 31 75
FAX: (0911) 51 07 351
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Stand: 18.06.10