Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse e.V.  

Home Nach oben Neuigkeiten Veranstaltungen Inhalt Suchen Feedback Gästebuch

Vereinschronik
Vortragsnotizen Literaturkreisnotizen Mitgliederversammlung Vereinschronik Vereinssatzung Fachliteratur Presse und Radio Theaterbesuch

 

Erinnerung an unsere Jubiläumsveranstaltung und das sehr schöne Einladungsfolder, das Sie herunterladen können:

10 Jahre Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse

 

Jubiläumsveranstaltung

Samstag 20.10.2007 18.00 Uhr

Marmorsaal  in der Nürnberger Akademie - Gewerbemuseumsplatz 2 (BZ) - Nürnberg
Eintritt: Gäste EURO 25,-- Mitglieder EURO 12,--
Anmeldung bis 1. Oktober 2007 erbeten

Einladungsfolder 10Jahre NLFP.pdf (0,4MByte)

Zum  Lesen benötigen Sie den Acrobat Reader.Falls Sie den Acrobat Reader noch nicht installiert haben, können Sie den Download von Adobe Reader 8 (23,6MByte) hier starten:

Hinweis: Das Dokument kann auch mit Adobe Reader 5 oder höheren Versionen gelesen werden.

Achtung: Der folgende Link lädt circa 0,4MByte Bilddaten!

Bilder - 10 Jahre Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse

 


 

Das folgende Referat wurde anlässlich der Gründungsversammlung des Vereins "Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse e.V. (NLFP) am 14.7.1997gehalten.

Entwicklung des
Nürnberger Laienforums für Psychoanalyse (NLFP)
bis zur Vereinsgründung im Jahre 1997

Bernhard Falkner

Im Folgenden soll nicht nur über die rein zeitliche Entwicklung des NLFP referiert werden, sondern auch über die damaligen und heute noch gültigen Ziele des NLFP. Vorträge und Diskussionen sollen in Erinnerung zurückgerufen werden und heutige und auch künftige Vereinsmitglieder dazu angeregt werden, aufbauend auf der bewährten Vergangenheit die Zukunft des Vereins selbst zu gestalten.

Anfänge 1992/1993

Das Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse (NLFP) wurde von Herrn Deininger Ende 1992 mit folgendem Einladungsschreiben ins Leben gerufen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund von vielen Anfragen, die mich in den letzten Jahren immer wieder erreicht haben, habe ich mich nun entschlossen, ab dem Jahr 1993 die Möglichkeit zu schaffen, dass sich an der Psychoanalyse interessierte Menschen zu einem Laienforum zusammenfinden zu könnten.

Es ist so gedacht, dass während der Semesterzeit, also von November bis Februar sowie von Mai bis Juli einmal im Monat an einem Mittwochabend von Nürnberger Psychoanalytikern Vorträge stattfinden, die sich mit der Krankheitslehre und den theoretischen Inhalten der Psychoanalyse beschäftigen. Die Vorträge sollen etwa das Niveau haben, wie es auch in den Weiterbildungsinstituten für Psychotherapie und Psychoanalyse geboten wird. Ab und zu soll auch ein Gastanalytiker zu einem Vortrag eingeladen werden.

Die Veranstaltungen könnten etwa so aussehen, dass 45 bis 60 Minuten ein Referent etwas zu einem Thema, was vorher im Semesterüberblick bekannt gegeben wird, vorträgt und dann sich noch eine Diskussion von etwa der gleichen Zeit anschließen kann. Geplant wäre etwa die Veranstaltungen von 20:15 Uhr bis 22:00 durchzuführen; als Raum stünde das Nebenzimmer des Gasthauses "Goldener Geier" am Geiersberg zur Verfügung.

Der Unkostenbeitrag, um die Honorare der Referenten und die Verwaltungsarbeiten sicherzustellen, würde sich pro Abend auf etwa 10 bis 15 DM belaufen.

Sollten Sie Interesse am Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse haben, so bitte ich Sie, sich bis spätestens 20.12.92 in meiner Praxis schriftlich zu melden. Anfang 93 würden dann die Themen des ersten Semesters bekanntgegeben und die genauen Zeiten festgelegt.

Die Funktion des Laienforums könnte u.a. die sein, eine Verbreiterung psychoanalytischen Wissens in der Bevölkerung in Gang zu bringen. Darüber hinaus halte ich es auch für sinnvoll, dass unterschiedliche Berufsgruppen ins Gespräch mit und über psychoanalytisches Gedankengut kommen. In diesem Zusammenhang darf ich auch auf die Mittwochabend-Gespräche zur Zeit Freuds verwiesen werden.

Für den Anfang hat Herr Dr. Cornelius Metzner aus Nürnberg fest seine Mitarbeit zugesagt.

Dr. Bernd Deininger

Die ersten 3 Veranstaltungen fanden im Gemeindesaal von St. Lorenz statt. Das Nebenzimmer des Gasthauses "Goldener Geier" am Geiersberg wäre wohl auch zu klein gewesen. Danach traf sich das Laienforum bis heute immer im Gemeindesaal von St. Egidien.

Anfänglich wurde von einigen Teilnehmern mehrfach das Niveau der gehaltenen Vorträge kritisiert. Es wurde als zu hoch empfunden. Die Themen sollten von den Vortragenden in einer für Laien verständlichen Sprache dargestellt werden. Dem stellten die Veranstalter ihren Begriff des "Laien" gegenüber. Nach ihrer Meinung bezeichnet der Begriff Laienforum ein interessiertes Publikum von Nichtfachleuten, das durch die Veranstaltungsreihe einen Zugang zu Inhalten der Tiefenpsychologie insbesondere der Psychoanalyse bekommen soll, der sonst nur Fachleuten vorbehalten ist. Es wurde deutlich klargestellt, dass die Vorträge das Niveau haben sollen, wie es an Weiterbildungsinstituten für Psychotherapie und Psychoanalyse geboten wird. Also keine Abstriche am Niveau.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass der Termin Mittwochabend für die Veranstaltungen des NLFP nicht zufällig gewählt ist. Er soll an die Mittwochabend-Gespräche zur Zeit Freuds erinnern, wo in einer Männerrunde bei Rauchen und schwarzem Kaffe oftmals erregte Debatten stattfanden. Erst später kamen auch einige Frauen dazu. Die "Protokolle" dieser Gespräche, um einen Freudschen Lieblingsterminus zu verwenden, sind größtenteils veröffentlicht und zeigen die Spannweite geistiger Problemfelder, die diskutiert wurden (z.B. Zur Genese des Faschismus, Fetischismus - von Freud selber gehalten -, Diskussionen über persönliche Onanieerfahrungen, Lebensbeichten usw.). So finden sich regelmäßig Themen aus Anthropologie, Philosophie, Biologie, Sozialpolitik, Ethik, Sexualaufklärung, Perversionen, Affären, Graphologie, Wahrheit und Lüge, Zeit und Zeitlosigkeit, Tod - und, in Zahl und Intensität hervorragend, wenn auch nicht beherrschend, die Vorträge und Diskussionen über die großen Dichter und Denker. Betrachtet man, wie zahlenmäßig klein diese Gruppe um Freud war, so kann man sich ihrem Ruf der geistigen Potenz und ihres unwiderstehlichen Interesses nur bewundernd anschließen. Nur solange ein solcher Anspruch an die Psychoanalyse aufrechterhalten wird, verdient sie ihren Namen als eine auf den Menschen bezogene Wissenschaft, die ihn von seinen gesamten kulturellen Entwicklungen aus begreift, also aus seinem individuellen Erziehungsschicksal und gesellschaftlich-kulturellen Lebensschicksal. Die "Protokolle" der Mittwochabend-Gespräche mahnen dies als Verpflichtung der Psychoanalyse an. In diesem Sinn will auch das NLFP einen Beitrag, wenn auch nur einen kleinen, zu einem besseren Menschenverständnis leisten, und das gerade für Laien, also für Nichtfachleute.

Dem eben skizzierten Anspruch an die Psychoanalyse werden in besonders hohem Maße auch die "Nachbarveranstaltungen" des NLFP gerecht, die sog. Nürnberger Gespräche, die sich dem Themenkreis der Theologie, Philosophie und Tiefenpsychologie verschrieben haben. Sie gehören für mich zum NLFP. Beide Reihen ergänzen sich und stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Berühmtere und damit auch teurere Referenten haben eben im größeren Forum der Nürnberger Gespräche ihren Platz. Dazu zählen Leute wie Drewermann, Remmler, Dettmering, Holl usw. Im Unterschied zu den mehr allgemeinen Themen der Nürnberger Gespräche über Philosophie, Religion, Literatur, Musik und Tiefenpsychologie lag der Schwerpunkt des NLFP mehr in der Verbreitung speziell psychoanalytischen Gedankenguts in unterschiedlichen Bevölkerungs- und Berufsgruppen über Vorträge und Diskussionen zur Krankheitslehre, zu theoretischen Inhalten der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie. Ich will das so ausdrücken: das NLFP befasst sich mehr mit speziellen psychoanalytischen Themen und nicht mit darüber hinaus greifenden allgemeinen Themen. Aber ich sehe da keine Konkurrenz, sondern eine wesentliche Ergänzung.

Apropos Drewermann: ich habe Herrn Drewermann auf zwei beeindruckenden Arbeitstagungen über "Formen der Angst" und "Liebe - Religion - Dichtung" gehört und auch erlebt, und ihn dort auch persönlich kennen gelernt. Diese Veranstaltungen wurden vom Lehrkollegium Psychotherapeutische Medizin LPM e.V. in Rothenburg übers Wochenende veranstaltet. Als Nichtfachmann konnte ich nur deshalb teilnehmen, weil ich "Laie" im NLFP bin. Auch deshalb bin ich gerne ein solcher "Laie". Es würde mir viel Anregung fehlen, gäbe es das NLFP nicht oder hätte es das NLFP nicht gegeben.

 

Statistik und Themen

Die meisten unserer insgesamt 31 Vorträge in 9 Semestern im Verlauf der letzten fünf Jahre von 1993 bis 1997 wurden von unseren 3 Hauptreferenten Herrn Dr. Metzner (8 Vorträge), Herrn Dr. Deininger (7 Vorträge) und Frau Deininger (6 Vorträge) gehalten. Ihnen und auch allen anderen Referenten möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich dafür danken und hoffe, dass sie uns auch in Zukunft noch oft ein Referat halten werden. Manches referierte Thema war sicher auch für einen Mann bzw. Frau vom Fach nicht einfach und eine echte Herausforderung. Im einzelnen waren bei uns folgende Referenten:

 

Referent

Anzahl Vorträge

Dipl-Psych. Dr. phil. Cornelius Metzner

7

Dr. med. Deininger

6

Dipl-Psych. Birgitta Deininger

5

Dr. Phil. Elke Metzner

2

Prof. Dr. med. Pontzen

2

Prof. Dr. med. Jörg Wiesse, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Nürnberg

1

Dipl. Psych. Dieter Meier, Leiter der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Stadt Fürth

1

Dr. med. Wolfgang Bürner, Psychosomatische Klinik, Stuttgart ?

1

Dr. med. Eckhard Frick, München

1

Stefan Wolf, Lehrstuhl für Philosophie II, Universität Bamberg

1

Helmut Remmler, Arzt und Psychoanalytiker, Vorsitzender des C.G. Jung-Instituts München

1

 

Besonders an Herrn Remmler, der am 28. August d.J. verstorben ist, möchte ich erinnern. Ich werde ihn nicht vergessen. Er hat mir einen neuen Zugang zur Musik gegeben mit seinen tiefenpsychologischen Interpretationen der Mozart-Opern "Zauberflöte" und "Cosi fan tutte". Leider konnte ich bei seinem Vortrag über "Psychoanalyse und Astrologie" und "Othello" nicht dabei sein. Weiter denke ich voll Dankbarkeit an die Suche nach neuen Beziehungsformen in Goethes "Wahlverwandtschaften". Ich bin froh und dankbar, dass ich diesen Menschen kennenlernen und erleben durfte.

Es ist gar nicht so einfach, die gehaltenen Vorträge zu klassifizieren. Dies liegt an der Vielfalt und Verschiedenheit der Themen. Sicher ist die nachfolgend vorgenommene Einteilung subjektiv und meine Bemerkungen zu einzelnen Vorträgen bei weitem nicht vollständig. Doch meine Ausführungen sollen nur einen Eindruck geben, was im Laufe der Jahre alles behandelt wurde, und bei dem einen oder anderen Zuhörer Erinnerungen daran wach rufen. Es sind nur Gedankensplitter und keine Zusammenfassungen der gehörten Vorträge. Ich hoffe, dass meine Reminiszenzen nicht nur als Chaos wirken.

Grundbegriffe der Psychoanalyse 3 Vorträge
Psychoanalytische Entwicklungspsychologie 4 Vorträge
Persönlichkeitsstruktur, Typologie 4 Vorträge
Allgemeine Neurosenlehre, Psychoanalytische Krankheitslehre 4 Vorträge
Spezielle Traumata und Entwicklungsstörungen 3 Vorträge
Geistes- und Kulturwissenschaften in Beziehung zur Psychoanalyse 8 Vorträge
Geschichte der Tiefenpsychologie 2 Vorträge
Spezielle Themen 3 Vorträge

 

Grundbegriffe der Psychoanalyse

Überblick

07.07.93

Komplex, Archetyp und Symbol

Dipl-Psych. Dr. phil.
Elke Metzner

13.07.94

Lebenstrieb - Sexualtrieb - Todestrieb.
Überlegungen zur Triebtheorie Freuds

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

08.02.95

Persona -
Die psychosoziale Rolle, Schein oder Wirklichkeit

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

Komplex, Archetyp und Symbol

Von diesem Vortrag sind mir nur noch die Experimente Jungs in Erinnerung, bei denen er Patienten eine Liste ausgesuchter Worte vorlas, nachdem er ihnen die Anweisung gegeben hatte, so schnell wie möglich mit einem Wort zu reagieren. Aus der Analyse der sorgfältig registrierten Reaktionszeiten, besonders der auffällig verlängerten Reaktionszeiten, fand Jung typische gefühlsbetonte Wortgruppen, die er Komplexe nannte. (bei Männern z.B. Themen wie "Geld", "Ehrgeiz", bei Frauen wie "Familie", "Schwangerschaft" etc.). Das Konzept des Komplexes diente Jung dazu, das Persönliche und das Kollektive (Archetypen) miteinander zu verbinden. Ein Komplex entsteht aus der Verschmelzung des archetypischen Kerns mit der menschlichen Erfahrung, und wir fühlen entsprechend unseren Komplexen.

Ein Symbol ist nach Jungs eigener Definition die bestmögliche Formulierung eines relativ unbekannten psychischen Inhalts, den das Bewusstsein nicht erfassen kann. Ich denke dabei an den Vortrag "Das göttliche Kind" kurz vor Weihnachten.

Lebenstrieb - Sexualtrieb - Todestrieb. Überlegungen zur Triebtheorie Freuds

Ausgangspunkt für Freud: Kinder sind sexuelle Wesen. Der kosmologischen (Kopernikus) und biologischen (Darwin) Kränkung fügte Freud die psychologische hinzu ("Das Ich ist nicht Herrscher im eigenen Haus"). Die Entwicklung der Freudschen Triebtheorie 1894 - 1939 mit Exkurs zur Verführungs- und Narzissmustheorie. Die infantile Triebentwicklung und die Entwicklungsstufen der Libidoorganisation (orale, anal-sadistische, phallisch-genitale Phase, Ödipuskomplex beim Jungen und Entwicklung beim Mädchen (Penisneid), Untergang des Ödipuskomplexes, sexuelle Latenz, Pubertät.

Persona - Die psychosoziale Rolle, Schein oder Wirklichkeit

Eine übliche Methode, die Archetypen in einer Hierarchie anzuordnen, besteht darin, dass man von außen beginnt und nach innen blickt. In diesem System stoßen wir zunächst auf die Persona, einen Begriff aus dem antiken Drama, der die soziale Maske bzw. das Gesicht bezeichnet, das wir der Welt gegenüber aufsetzen. Ohne die Persona würden unsere starken und primitiven Emotionen und Impulse das menschliche Zusammenleben schwierig gestalten. Sie macht uns für unsere Umwelt einschätzbar.

Der nächste Archetyp auf dem Weg nach innen ist der Schatten. Jung prägte diesen Ausdruck zur Kennzeichnung all dessen, was der Mensch fürchtet, und verabscheut und bei sich selbst nicht akzeptieren kann.

Als nächstes kommen die gegengeschlechtlichen Archetypen, Animus und Anima, die nach Jung das zum Ausdruck bringen, was an der Psyche der Frau männlich und an der Psyche des Mannes weiblich ist.

Der allerinnerste Archetyp ist das Selbst.

Psychoanalytische Entwicklungspsychologie

Überblick

12.01.94

Psychoanalytische Überlegungen zur weiblichen Identität

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

10.01.96

Margaret Mahler
Symbiose, Loslösung und Individuation

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

12.06.96

Aspekte der modernen Säuglingsforschung

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

21.06.95

Psychopathologie und Psychotherapie der Adoleszenz

Prof. Dr. med.
Jörg Wiesse

Psychoanalytische Überlegungen zur weiblichen Identität

Ausgehend vom Freudschen Modell der weiblichen Identitätsentwicklung, d.h. der Entwicklung des Mädchens in der phallisch-genitalen Phase, wurde nach der Kritik an Freuds Theorie des phallischen Monismus und der These vom Penisneid das Modell der Geschlechtsdifferenzierung nach Fast (1991) vorgestellt.

Dabei wurde unterstrichen, dass für psychoanalytische Überlegungen zur weiblichen Identität dasselbe gilt wie für die gesamte Psychoanalyse: Es gibt nicht die Psychoanalyse als ein in sich geschlossenes Ganzes, ein unveränderliches System, als ein ein für allemal fertiges Theoriegebäude, sondern das Ganze ist eine riesige Baustelle. … Freud: "Sie verträgt es so gut wie die Physik oder die Chemie, dass ihre obersten Begriffe unklar, ihre Voraussetzungen vorläufig sind und erwartet eine schärfere Bestimmung derselben von zukünftiger Arbeit."

Ich erinnere mich an meinen Beitrag zur Diskussion, warum eigentlich der Mann in Analogie zum "Penisneid" nicht neidisch sei auf die Brüste der Frau, was von Frau Deininger erweitert wurde zur "Gebärfähigkeit" der Frau. Letztendlich ist wohl der "Penisneid" der Frau nur die Freudsche Formulierung für die soziale Privilegierung des Mannes in unserer Gesellschaft.

Margaret Mahler: - Symbiose, Loslösung und Individuation

Das Konzept der Objektbeziehungen hatte in Freuds Theoriebildung keinen systematischen Stellenwert. Über Melanie Klein und ihre Schüler sowie Ich-psychologisch-orientierte Psychoanalytiker (Kernberg) wurde es in die psychoanalytische Theorie eingeführt und stellt in der Psychoanalyse einen geradezu paradigmatischen Bestandteil der Theorie dar.

Systematische Studien an Kleinkindern in den Jahren 69-62 und 62-68 (eigens eingerichtete Spielzimmer, Einwegspiegel, Persönlichkeitstests mit Müttern usw.) führten Mahler zu ihrer Theorie der Entwicklung des Ich und des Selbst.

Nach der symbiotischen Phase als enges dyadisches Erleben mit der Mutter (Mahler: "normaler Autismus") folgt die Loslösungs- und Individuationsphase, die sich wie folgt einteilen lässt.

Subphase der Differenzierung und Entwicklung eines Körperschemas
4.-9. Monat
Loslösen aus passiven Schoßkind-Dasein

Übungsphase
10.-18. Monat
Narzisstische Besetzung des eigenen Körpers und der expandierenden Realität

Wiederannäherungsphase
14.-24. Monat
Verlassenheits- und Verfolgungsängste. Konflikt zwischen Verschmelzungswunsch und Verfolgungsangst (früher Individuationskonflikt). Vorstellung einer "guten" versus einer "schlechten" Beziehung. Ambitendenz.

Phase der Konsolidierung der Individualität und die Anfänge der emotionalen Objektkonstanz
20.-36. Monat
Konsolidierung der Kohärenz und Konstanz der verschiedenen Selbst-Repräsentanzen. Differenzierung der Selbst- von den Objekt-Repräsentanzen. Konstituierung emotionaler Objektkonstanz.

Aspekte der modernen Säuglingsforschung

In der entwicklungspsychologischen Forschung sind zwei Perspektiven zu unterscheiden:

die psychoanalytische Perspektive mit dem Ergebnis des klinisch-rekonstruierten Säuglings (von Berichten Erwachsener wird geschlossen, wie sich Kinder in dem und dem Alter erleben)

die Perspektive der klinisch-orientierten Säuglingsbeobachtung mit dem Ergebnis des beobachteten Säuglings (experimentelle Psychologie).

Einige Ergebnisse der Neugeborenenforschung wurden vorgestellt:

Die Annahme der psychoanalytischen Triebtheorie, dass Triebabfuhr oder Spannungsreduktion (nach dem Lust-Unlust-Prinzip) das grundlegende Prinzip ist, nach dem sich das infantile Leben ausrichtet, wird in Frage gestellt. Nicht nur der Wechsel von Hungerbefriedigung und Schlafen steht im Vordergrund, sondern visuelle Wahrnehmungsstimuli spielen eine ebenso große Rolle wie auch Objektbeziehungen. Die Ergebnisse der Säuglingsforschung stellen das Bild des passiven hilflosen Säuglings auf der Handlungsebene, der Mahler’s symbiotische Phase kennzeichnet, in Frage. Im Licht der Säuglingsforschung sind Aussagen von Mahler über die Fähigkeiten und Mechanismen von Säuglingen revisionsbedürftig. Sie wurden einerseits überschätzt, was Fähigkeiten zur symbolischen Repräsentation oder Projektion betrifft (präsymbolisches Denken: Gegenstände existieren nur solange, wie sie anwesend sind, werden aber wiedererkannt).

Psychopathologie und Psychotherapie der Adoleszenz

Als für mich wesentlichen Gedanken des Vortrags habe ich behalten, dass so manche Schwierigkeiten in der Adoleszenz normal sind und nicht überschätzt werden sollten. Der Jugendliche muss sich von seinen Eltern lösen und damit das für ihn möglich wird, muss er so manchen Konflikt mit ihnen provozieren, damit die "Alten" so richtig "hässlich" werden. Dann ist die Ablösung von ihnen leichter.

Persönlichkeitsstruktur, Typologie

Überblick

12.05.93

Die Typologie C.G. Jungs - Spielformen des Normalen

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

11.01.95

Angst vor der Hingabe - Einige Bemerkungen zur schizoiden Persönlichkeitsstruktur

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

16.07.97

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber …" oder die Angst vor der Notwendigkeit. Einige Bemerkungen zur hysterischen Persönlichkeitsstruktur

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

07.02.96

Durch Verwundung heilen?
Zur Problematik des Heiler-Archetyps

Dr. med.
Eckhard Frick

Die Typologie C.G. Jungs - Spielformen des Normalen

Erinnern möchte ich an die 4 Funktionen Denken, Fühlen, Intuition und Empfindung, angeordnet auf einem Kreis. Die rationalen Funktionen Denken und Fühlen einerseits sowie irrationalen Funktionen Empfinden und Intuieren andererseits sind jeweils komplementäre Funktionen, die nicht beide gleichzeitig voll ausgeübt werden können.

Jung erweitert nun dieses Modell mit den beiden bipolaren Dimensionen um eine dritte Dimension, nämlich die Einstellungsweisen Extraversion und Introversion. Diese Dimension kennzeichnet den Grad der Zuwendung zu Objekten der äußeren oder der inneren Welt.

Insgesamt werden durch diese drei Dimensionen (rationale, irrationale Funktionen und Einstellungsweisen) acht psychische Typen - oder besser Ausrichtungen der Psyche - konstituiert. Ein Beispiel ist der extrovertierte Denktyp mit introvertiertem Fühlen.

Bildlich kann man sich den Raumkörper der Psyche als Kugel vorstellen, deren 3 Raumachsen die o.a. 3 Dimensionen sind, und die etwa halb eingetaucht im Wasser des Unbewussten schwimmt. Was unterhalb der Wasseroberfläche schwimmt, liegt im Unbewussten, und die Raumachse, die am meisten herausragt wäre die Hauptfunktion. Dabei kann sich die Kugel im Laufe des Lebens durchaus innerhalb bestimmter Grenzen drehen.

Angst vor der Hingabe - Einige Bemerkungen zur schizoiden Persönlichkeitsstruktur

Dieser und auch der nachfolgende Vortrag zur hysterischen Persönlichkeitsstruktur waren für alle die gedacht, die im Alltag und/oder Beruf mit Menschen zu tun haben und nach einem psychoanalytisch begründeten Verständnis menschlichen So-seins suchen. Die jeweilige Persönlichkeitsstruktur beeinflusst den Umgang mit anderen Menschen, das Arbeitsverhalten, Umgang mit Urlaub, Freizeit, Alter etc., beeinflusst z.B. was für ein Arzt, Psychologe; Pfarrer, Sozialpädagoge, Handwerker, Kindergärtnerin oder aber auch Patient der jeweilige Mensch ist.

Die Vorträge bezogen sehr stark die Bücher von Riemann, Grundformen der Angst, und von Karl König, Kleine psychoanalytische Charakterkunde, ein.

Als wesentlicher Umwelteinfluss im Hinblick auf die Entwicklung schizoider Persönlichkeitsstrukturen wird ein Mangel an altersgemäßer Geborgenheit in der frühesten Kindheit angesehen. König geht davon aus, dass es sich bei den Schizoiden um Menschen handelt, deren Vernachlässigung bzw. Reizüberflutung in früher Kindheit nicht durchgehend war, die also immer wieder auch Zeiten adäquater Bedürfnisbefriedigung erlebt haben. "Solche Menschen sehnen sich nach einem Zustand der Harmonie mit dem Mutterobjekt zurück, gleichzeitig fürchten sie aber das unempathische, sie bedrängende und in sie eindringende Mutterobjekt, das sie dann zwischendurch immer wieder erlebt haben."

Ich muss mich wegen der zur Verfügung stehenden Zeit beherrschen, weiter auf diese beiden Vorträge einzugehen, und möchte nur an die kleine Diskussion nach dem Vortrag erinnern, ob es nicht doch sehr übertrieben sei, zu behaupten, Wohnmobilfahrer oder Rucksacktouristen seien häufig schizoid.

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber …" - oder die Angst vor der Notwendigkeit. Einige Bemerkungen zur hysterischen Persönlichkeitsstruktur

Hysterische Erscheinungsbilder gestern und heute wurden dargestellt.

Mentzos sieht den gemeinsamen Nenner aller hysterischen Phänomene (=unbewusste oder halbbewusste Inszenierungen) darin, dass der Betreffende sich innerlich (dem Erleben nach) und äußerlich (dem Erscheinungsbild nach) in einen Zustand versetzt, der ihn sich quasi anders erleben und in den Augen der umgebenden Personen anders, als er ist, erscheinen lässt. Diese unbewusst angestrebte Veränderung des eigenen Selbsterlebens und des eigenen Erscheinungsbilds erfolgt nicht richtungslos, sondern bezweckt die neurotische Entlastung von einem intrapsychischen Konflikt.

Durch Verwundung heilen? Zur Problematik des Heiler-Archetyps

Leider konnte ich bei diesem Vortrag nicht anwesend sein.

Allgemeine Neurosenlehre, Psychoanalytische Krankheitslehre

Überblick

09.11.94

Allgemeine Neurosenlehre Teil 1

Dr. med.
Bernd Deininger

03.05.95

Allgemeine Neurosenlehre Teil 2

Dr. med.
Bernd Deininger

08.11.95

Allgemeine Neurosenlehre Teil 3

Dr. med.
Bernd Deininger

19.02.97

Psychopathologische Grundbegriffe

Dr. med. Bernd
Deininger

Zu allen Vorträgen

In Anbetracht der Kürze der verbleibenden Zeit möchte ich zu den obigen Vorträgen, die alle von Herrn Deininger gehalten wurden, nur auf die wirklich guten Bücher verweisen, auf die sich die Vorträge wesentlich bezogen haben.

Stavros Mentzos Neurotische Konfliktverarbeitung

Hoffmann, Hochapfel Einführung in die Neurosenlehre und Psychosomatische Medizin

Michael Ermann Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin

Weiter sei auf die im NLFP verteilte lange Literaturliste verwiesen, die auch Herr Deininger zusammengestellt hat. Interessierte können sich an mich wenden.

An dieser Stelle möchte ich nun Herrn Deininger ganz besonders für seine Initiative für das NLFP danken. Ohne ihn gäbe es das NLFP nicht. Ich glaube, das ist einen Beifall wert.

Spezielle Traumata und Entwicklungsstörungen

Überblick

04.05.94

Realer Inzest - seine psychischen Folgen

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

10.07.96

Magersucht. Tiefenpsychologische Aspekte -
Neuzeitliche Behandlungsstrategien

Dr. med.
Wolfgang Bürner

22.01.97

Formen pathologischer Trauer

Prof. Dr. med.
Walter Pontzen

Realer Inzest - seine psychischen Folgen

Dieser Vortrag basierte wesentlich auf dem hervorragenden Buch von Mathias Hirsch: Realer Inzest - Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs in der Familie. Leider fehlt die Zeit näher darauf einzugehen. Als kleines Schlaglicht möchte ich nur hinweisen auf das Inzesttabu in praktisch allen Kulturen und die narzisstischen Bedürfnisse der Eltern, insbesondere die des Inzestvaters, der selbst einmal Opfer gewesen ist. Das Bemühen um Verständnis auch des Täters bedeutet aber nicht, dessen Handeln zu akzeptieren und die Empathie und Solidarität für das Opfer aufzugeben.

Geistes- und Kulturwissenschaften in Beziehung zur Psychoanalyse

Überblick

28.04.93

Psychoanalytische und tiefenpsychologische Wurzeln in der Philosophie und Geistesgeschichte

Dr. med.
Bernd Deininger

10.11.93

Psychologische Betrachtungen an griechischen Philosophen am Beispiel von Sokrates

Dr. med. Bernd
Deininger

08.12.93

Das göttliche Kind

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

09.02.94

Die Bedeutung des Märchens in der analytischen Psychologie C.G. Jungs

Dipl-Psych. Dr. phil.
Elke Metzner

15.06.94

Psychoanalyse im Kulturvergleich -
Einführung in die Ethnopsychoanalyse Teil 1

Dr. med.
Bernd Deininger

06.07.94

Liebe in einer Zeit der verlorenen Unschuld

Stefan Wolf

12.07.95

Sinnfindung bei C.G. Jung

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

08.05.96

Psychoanalytische Erziehungsberatung.
Psychoanalyse und Erziehung - wie geht das zusammen?

Dipl-Psych.
Dieter Meier

Psychologische Betrachtungen an griechischen Philosophen am Beispiel von Sokrates

Eine Hauptfrage menschlichen Denkens ist die, inwieweit das Verhalten und das rationale Denken an sich von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen abhängig ist. Die Psychoanalyse hat hierauf eine eindeutige Antwort gegeben und stellt klar fest, dass frühkindliche Entwicklungen auch das spätere Denken des Menschen beeinflussen. Aus diesem Grund ist es deshalb sinnvoll, psychologische Beobachtungen anzustellen, um dem eigentümlichen Lehrgehalt des Philosophierens besser beikommen zu können, was am Beispiel des griechischen Philosophen Sokrates versucht werden soll.

Das war ein faszinierender Vortrag. Vielleicht könnten Sie uns noch weitere solche Vorträge halten, Herr Deininger. Wir hätten bestimmt nichts dagegen. Ich erinnere mich auch an das Thema, das ich woanders von Ihnen gehört habe: "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" - Die Entstehung der Religion aus psychoanalytischer Sicht (nach Freud 1937 bis 1939).

Das göttliche Kind

Das war ein Vortrag kurz vor Weihnachten, also zur Feier der Geburt des göttlichen Kindes. Er handelte vom Symbol des "göttlichen Kindes".

Was wirkt in uns, dass wir die Kirchenfeste, wenn auch zunehmend rudimentärer, begehen? Warum können wir Weihnachten als Fest nicht fallen lassen, wo doch so viele Kirche und Glauben kritisch bis ablehnend gegenüberstehen? Ist das alles nur Folklore und wenn ja, warum üben wir sie aus? Es ist letzten Endes die Frage nach jener innerpsychischen Instanz, die uns dazu treibt, diese Feste zu gestalten und zu begehen, auch wenn wir vom Bewusstsein her, dafür keine rechte Begründung geben können. Diese innerpsychische Instanz, die unser inneres Erleben und Wachstum steuert, z.B. auch in zielgerichteter Weise die Träume hervorbringt, bezeichnet Jung als das SELBST, kirchlich ausgedrückt als Gott in uns. Es ist das Wirken dieser Instanz, das uns gleichsam vorbewusst gewisse Rituale (eben o.g. Feste) ausführen lässt, um uns so mit einer bewußtseinstranszendenten Schicht (dem "Göttlichen") in Verbindung zu bringen.

Liebe in einer Zeit der verlorenen Unschuld

Der Kern des Problems liegt in der Institutionalisierung der Zweierbeziehung, die ein mögliches Scheitern auszuschließen versucht. Die Einbeziehung dieses Scheiterns und die bewußte Entscheidung, jemanden lieben zu wollen, d.h. die Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Empfindungen als etwas Endliches und Vergängliches kann als möglicher Weg zur Liebesfähigkeit in einer Zeit der zur Schau gestellten Ideale (romantische Liebe) angesehen werden.

Liebe in einer Zeit der verlorenen Unschuld heißt also: jemanden lieben zu wollen, ohne die Naivität zu besitzen, diese Gefühle als etwas Einmalig-Dauerhaftes zu erachten.

Geschichte der Tiefenpsychologie

07.12.94

Einführung in die Geschichte der Psychoanalyse

Prof. Dr. med.
Walter Pontzen

13.12.95

Pioniere der Tiefenpsychologie
Einführung in die Psychologie Alfred Adlers

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

Spezielle Themen

06.11.96

Psychotherapie im Alter - Grenzen und Möglichkeiten

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

06.12.96

Psychoanalyse und Astrologie

Helmut Remmler

04.06.97

Sychronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

 

Veranstaltungen - chronologisch geordnet

1. Semester - SS 93

28.04.93

Psychoanalytische und tiefenpsychologische Wurzeln in der Philosophie und Geistesgeschichte

Dr. med.
Bernd Deininger

12.05.93

Die Typologie C.G. Jungs - Spielformen des Normalen

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

07.07.93

Komplex, Archetyp und Symbol

Dipl-Psych. Dr. phil.
Elke Metzner


2. Semester - WS 93/94

10.11.93

Psychologische Betrachtungen an griechischen Philosophen am Beispiel von Sokrates

Dr. med. Bernd
Deininger

08.12.93

Das göttliche Kind

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

12.01.94

Psychoanalytische Überlegungen zur weiblichen Identität

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

09.02.94

Die Bedeutung des Märchens in der analytischen Psychologie C.G. Jungs

Dipl-Psych. Dr. phil.
Elke Metzner


3. Semester - SS 94

04.05.94

Realer Inzest - seine psychischen Folgen

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

15.06.94

Psychoanalyse im Kulturvergleich -
Einführung in die Ethnopsychoanalyse Teil 1

Dr. med.
Bernd Deininger

06.07.94

Liebe in einer Zeit der verlorenen Unschuld

Stefan Wolf

13.07.94

Lebenstrieb - Sexualtrieb - Todestrieb.
Überlegungen zur Triebtheorie Freuds

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger


4. Semester - WS 94/95

09.11.94

Allgemeine Neurosenlehre Teil 1

Dr. med.
Bernd Deininger

07.12.94

Einführung in die Geschichte der Psychoanalyse

Prof. Dr. med.
Walter Pontzen

11.01.95

Angst vor der Hingabe - Einige Bemerkungen zur schizoiden Persönlichkeitsstruktur

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

08.02.95

Persona - Die psychosoziale Rolle, Schein oder Wirklichkeit

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner


5. Semester - SS 95

03.05.95

Allgemeine Neurosenlehre Teil 2

Dr. med.
Bernd Deininger

21.06.95

Psychopathologie und Psychotherapie der Adoleszenz

Prof. Dr. med.
Jörg Wiesse

12.07.95

Sinnfindung bei C.G. Jung

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner


6. Semester - WS 95/96

08.11.95

Allgemeine Neurosenlehre Teil 3

Dr. med.
Bernd Deininger

13.12.95

Pioniere der Tiefenpsychologie
Einführung in die Psychologie Alfred Adlers

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

10.01.96

Margaret Mahler
Symbiose, Loslösung und Individuation

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

07.02.96

Durch Verwundung heilen?
Zur Problematik des Heiler-Archetyps

Dr. med.
Eckhard Frick


7. Semester - SS 96

08.05.96

Psychoanalytische Erziehungsberatung.
Psychoanalyse und Erziehung - wie geht das zusammen?

Dipl-Psych.
Dieter Meier

12.06.96

Aspekte der modernen Säuglingsforschung

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

10.07.96

Magersucht. Tiefenpsychologische Aspekte -
Neuzeitliche Behandlungsstrategien

Dr. med.
Wolfgang Bürner


8. Semester - WS 96/97

06.11.96

Psychotherapie im Alter - Grenzen und Möglichkeiten

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

06.12.96

Psychoanalyse und Astrologie

Helmut Remmler

22.01.97

Formen pathologischer Trauer

Prof. Dr. med.
Walter Pontzen

19.02.97

Psychopathologische Grundbegriffe

Dr. med. Bernd
Deininger


9. Semester - SS 97

04.06.97

Sychronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge

Dipl-Psych. Dr. phil.
Cornelius Metzner

16.07.97

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber …" -
oder die Angst vor der Notwendigkeit.
Einige Bemerkungen zur hysterischen Persönlichkeitsstruktur

Dipl-Psych.
Birgitta Deininger

 

Home ] Nach oben ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: psychoanalyse.laienforum@freenet.de.
Copyright © 2009 Nürnberger Laienforum für Psychoanalyse e. V.
Stand: 23.02.10